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Boden vorbereiten zum Rasen säen

Boden vorbereiten - Rasen säen
Hier erfahren sie alles wichtige, wie der Boden vorbereitet wird um die Grundlage für einen schönen Rasen zu legen.

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Boden vorbereiten: Das Fundament

Wer Rasen säen will, muss den Boden vorbereiten. Hierbei spielt jedoch weit mehr als nur die oberste Schicht eine Rolle. Auch Bodenschichten unterhalb von zehn Zentimetern können die Gesundheit des Rasens stark beeinträchtigen!

Wie Sie die obersten 10 bis 20 cm Ihres Bodens verbessern, finden Sie als kurze Zusammenfassung auf meiner Homepage im Artikel „Anleitung zum perfekten Rasen säen„. Falls Sie jedoch eine ausführliche Anleitung beim Boden Vorbereiten wollen, lesen sie gerne weiter!

Ein sandiger Boden

Der Rasen benötigt in der Sonne größere Mengen an Wasser. Ein sehr sandiger Boden kann jedoch kaum Wasser halten, wodurch der Rasen Gefahr läuft zu verbrennen. Wir müssen demnach die oberste Schicht aufwerten! Ein sandiger Untergrund spielt für die Erdschichten ab zwanzig Zentimeter kaum eine Rolle.

Wie den sandigen Boden für das Rasensäen vorbereiten?

rasen säen boden vorbereiten frühlingLassen Sie sich Torf liefern. Torf kann hohe Mengen an Flüssigkeit halten, ohne den Boden zu verdichten. Diese Bedingungen erleichtern dem Rasen ein tiefes und gesundes Wurzelgeflecht um selbst einen heißen Sommer zu überstehen.

Hierzu können Sie Ihrem Händler eine Probe des Bodens mitgeben, damit er Ihnen sagen kann welche Mengen an Torf angebracht wären, um den Boden vorzubereiten. Oder Sie vertrauen Ihrem Gefühl und fügen Torf hinzu, bis der sandige Boden eine für Sie angenehme Farbe und Konsistenz aufweist. In der Regel reichen zwei Ballen Torf für etwa 100 qm Rasenfläche.

Zum Einarbeiten des Torfes können sie mühelos das passende Gerät (eine Bodenfräse) mieten oder bereits für wenig Geld erwerben. Fräsen Sie den Boden mehrfach mit dem Torf um, bis dieser die idealen Bedingungen für den Rasen bereitstellt.

Lassen Sie den Boden zunächst ein bis Zwei Tage setzen, bevor sie zum düngen und Rasen säen übergehen.

Ein lehmhaltiger Boden

Bedingt durch die Lehmdecke kann es zur starken Staunässe kommen. Typische Anzeichen sind Wasserpfützen oder sehr schlammige Böden nach leichten Schauern.

Dementsprechend muss der Boden vorbereitet werden. Würde man die Staunässe ignorieren, so würden die Wurzeln des Rasens beginnen zu faulen. Bald würde man offene Erdstellen sehen und das Unkraut, wie Moos, hätten wieder ausreichend Platz um sich zu vermehren.

Deshalb ist es wichtig auch einen schweren (lehmhaltigen) Boden vorzubereiten.

Hierzu reichert man den Boden mit Quarzsand an. Sand macht den Mutterboden durchlässiger für Flüssigkeit und vermeidet somit Staunässe. Meist reichen hierfür zwei Kubikmeter für eine 100 qm große Fläche aus. Arbeiten Sie den Sand mit einer Bodenfräse ein, die sie entweder günstig erwerben oder mieten können. Somit gelangt der Sand in Erdschichten bis zu zwanzig Zentimeter. Achten Sie dabei auf Ihr Gefühl. „Ist der Boden zum Rasen säen gut vorbereitet?!“

Bereits bewachsene Flächen werden bevorzugt mit einer Stachelwalze bearbeitet. Diese fügt Löcher in die Erdschichten ein, die mit Quarzsand gefüllt werden. Hierbei findet die Staunässe einen direkten Weg in die Tiefe und hält die Wurzeln des Rasens nur feucht, anstatt nass.

Reine Lehmböden

Beim Boden Vorbereiten ist besondere Vorsicht geboten, wenn dieser stark lehmhaltig ist. Manche stark lehmhaltigen Böden können trotz vermischen mit Sand kaum Wasser abgeben und führen so zwangsweise immer zur Staunässe.

Beim Boden Vorbereiten für das Rasen säen muss in diesen Fällen mit großem Maschinen gearbeitet werden. Der Boden sollte mindestens 20 cm abgetragen werden und mit lockerem Mutterboden nachgefüllt werden. Im Zweifel füllen Sie stets einen eher sandigen Boden nach, anstatt einen zu schweren. Dies kann nur mithilfe eines kleinen Baggers und eines Containers bewerkstelligt werden. Beides können Sie auch als Privatperson ohne spezielle Zulassung mieten!

Wird der Boden nicht ausgetauscht, sieht man spätestens nach einem Jahr die Fahrspuren des Rasenmähers und die erdreinen Flecken im Rasen.

Weiteres Rasen säen mildert nur die Symptome und behebt nicht die Ursache.

Die Erde für den Rasensamen auflockern

Falls Sie einen idealen Mutterboden im Garten haben, empfiehlt es sich beim Vorbereiten des Bodens dennoch eine Bodenfräse zu nutzen. Entfernen Sie so unnötiges Wurzelmaterial im Boden und beseitigen Unkraut. Der lockere Boden kann nun den Rasensamen in sich aufnehmen und hilft beim schnellen verwurzeln.

Je leichter der Rasensamen Wurzeln ausbilden kann, desto weniger Unkraut wächst in der neuen Rasenfläche.

Den Boden walzen

Der nun aufgelockerte Boden bietet ideale Voraussetzungen zum Rasen säen. Wichtig ist nun, dass der Boden absolut gerade wird. Hierbei können sie mir der Harke Unebenheiten ausgleichen.

Sobald der Boden vorbereitet wurde, muss er verdichtet werden. Hierzu eignet sich eine Bodenwalze. Sie können diese bereits günstig erwerben. Die Bodenwalze begradig allerdings Unebenheiten nicht. Untersätzen Sie an dieser Stelle die Arbeit mit der Harke nicht.

Falls der Boden uneben ist, kann dies zu einem ungleichen Schnitt des Rasens führen.

So werden Rasenflächen auf kleinen Erhöhungen stets kürzer geschnitten als in einem Tal. Zudem sind hervorstehende Rasenflächen anfälliger für Wind und Sonne und trocknen bereits deshalb schneller aus.

Um einen perfekten Rasen anzulegen, muss die Nährstoffversorgung und eine ebene Fläche vorausgesetzt sein! Weitere Details finden Sie im Artikel „Den Perfekten Rasen säen und wie man ihn pflegt!“

Nährstoffe für das Rasen säen bereitstellen

Auch wenn Rasensamen so gezüchtet wurden, dass Sie extrem robust und stark sind, sind sie leider nicht unzerstörbar.

Wer demnach einen sehr sandigen Untergrund für das Rasen säen wählt ohne entsprechend vorher zu düngen oder die sandigen Strukturen mit Mutterboden aufzuwerten, riskiert ein schlechtes Wachstum.

Das Düngen hat auch weitere Vorteile: So können Bestandteile des Düngers Unkraut vernichten. Eisensulfat lässt beispielsweise Moos verwelken. Gleichzeitig wird der Rasen in seinem Wachstum gefördert und gewinnt so das Rennen um das Sonnenlicht. Rasen-Fremde Pflanzen werden dadurch erstickt und der perfekte Rasen kann ungestört wachsen.

Allgemeine Tipps für den Boden nach dem Rasen säen

Ich möchte Ihnen in diesem Abschnitt kurz und knackig die wichtigsten Tipps mitgeben, die Ihren Rasen mit der Zeit noch schöner aussehen lassen!

Wer diese Tipps ignoriert, wird spätestens nach zwei oder drei Jahren mit den Konsequenzen leben müssen. – Einen unebenen oder gelben Rasen!

Die Bepflanzung

Wer Rasen säen möchte, vergisst meist die restlichen Pflanzen, die in seinem Garten zu finden sind.

So können Nadelbäume den Boden stark versauern und führen so zu einem Absterben des Rasens. Deshalb wird es kaum möglich sein unter einem Tannenbaum saftig grünen Rasen anzutreffen.

Möglicherweise befindet sich während der Aussaat kein Nadelbaum mehr auf dem Grundstück? Dennoch hat der Nadelbaum seine Spuren hinterlassen.

Wer wissen möchte, wie sauer der eigene Boden ist, kann dies durch einen Streifen PH-Papier oder speziellen Bodenstäbchen kontrollieren. Wachsen übermäßig Moos- oder Klee- Inseln auf der Rasenfläche, dann könnte dies an einem ungünstigen PH-Wert liegen. Mehr Informationen finden Sie hierzu auf meiner Homepage. Schlagworte: Moos, Klee.

Im Zweifel empfiehlt es sich stets den Boden zu kalken, um ihn von seiner Säure zu befreien.

rasen säen Boden vorbereiten Je nach Pflanze, können auch die Wurzen nach kurzer Zeit zu starken Unebenheiten im Rasen führen.

Wer einen ebenen Rasen möchte, sollte in Erwägung ziehen kleinere Inseln in seinen Rasen zu pflastern, um dort ein paar schöne Töpfe mit bunten Pflanzen zu präsentieren.

Alternativ könnte man Sträucher und langsam wachsende Pflanzen wählen, die den Boden nur langsam oder nur vernachlässigbar anheben.

Verschiedene Rückstände, wie beispielsweise Bambus-Wurzeln können mit der Zeit durch die Grasnarbe schießen und den gesamten Rasen zerstören.

Speziell der Bambus ist dafür bekannt, alles zu ersticken und den gesamten Rasen zu Durchwurzeln.

Sollte ein Bambus zuvor im Garten gewesen sein, muss der Boden mindestens 30 – 40 cm tief ausgehoben werden. Lediglich eine Wurzel reicht um den Bambus wieder wachsen zu lassen.

Tipp: "WOLF-Garten Premium-Rasen"

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