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Moos im Rasen entfernen und dauerhaft bekämpfen

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Was passiert wenn das Moos im Rasen nicht entfernt wird?

Der neu gesäte Grün ist keine zwei Jahre alt und schon sind in einigen Ecken Moos im Rasen zu sehen. Wer kleinere Moosinseln ignoriert, wird bald keine Rasenfläche mehr haben! Wie kann das sein?

Man könnte sagen, dass das Moos ein wahrer Teamplayer ist. Sobald das Moos eine Stelle erobern konnte, hält das feine Geflächt größere Wassermengen fest. Die hohe Feuchtigkeit fördert nun das Wachstum von weiteren Moosgeflechten. Gleichzeitig raubt das Moos dem Gras wertvolles Sonnenlicht und lässt den Rasen einigen Fällen sogar von unten her verfaulen.

Wer dann versucht das Moos mit mechanischen Methoden aus dem Rasen zu entfernen stellt schnell fest, dass zu seinen Füßen nichts mehr außer eine erdreine Fläche zu sehen ist.

Die Ursachen für ein solches Problem sind eine Mischung aus vielen verschiedenen Dingen – In diesem Artikel finden Sie alle Antworten, wie sie das Moos im Rasen nachhaltig bekämpfen!

Hier finden Sie eine Übersicht der möglichen Ursachen:

  • PH-Wert
  • Ein zu schwerer Boden
  • Staunässe vorhanden
  • Bepflanzung und Schatten
  • Nährstoffmangel oder Überschuss
  • Falscher Schnitt

Die Ursachen von Moos im Rasen aufheben

Boden sanden

Wie bereits bekannt, liebt Moos viel Feuchtigkeit im Rasen und das am besten den ganzen Tag über. Gras hingegen bevorzugt eine gesunde Mischung aus trockenen und freuchten Phasen. Damit ein Boden auch die Nässe versickern lasen kann, benötigt dieser größere Anteile an Sand. Ist ein Boden noch in der Vorbereitung zum Rasen säen, so kann Sand ohne weiteres mit einer Bodenfräse in die schweren Böden eingearbeitet werden. Ist der Rasen bereits gesetzt, so kann mit einer Stachelwalze oder Rasenfräse der Untergrund aufgelockert werden, um dann eingesandet zu werden. Danach wird das Ablaufen des Wassers in tiefere Erdschichten begünstigt. In Härtefällen muss die oberste Bodenschicht komplett ersetzt werden. Anmerkung: Rasenflächen dürfen im Sommer nicht austrocknen und müssen gegebenenfalls bewässert werden.

Hecken schneiden

Zwar ist es sehr wichtig, dass die Feuchtigkeit in den Untergrund versickern kann, allerdings ist dies nur zweitrangig. Selbst bei sandigen Böden ist Moos vorzufinden, wenn viele weiter Dinge zusammen kommen. Ein Aspekt ist auch die Lichteinstrahlung. Wurden beispielsweise die Hecken zur Südseite hin selten zurückgeschnitten, werfen diese mit der Zeit einen großen Schatten. Der Schatten lässt das Moos im Rasen nie stark austrocknen und fördert somit sein Wachstum. Gleichzeitig benötigt das Gras zum gesunden Wachsen viel Licht, das wiederum fehlen würde.

Regelmäßiges Mähen

Ein weniger offensichtlicher Schattenspender ist der Rasen selbst. Längere Grashalme fangen das Sonnenlicht auf und schützen die Feuchtigkeit vor dem Verdunsten. Deshalb ist eine regelmäßige Rasenpflege wichtig für eine Moosfreie Grünfläche. Wird die Rasenfläche zu spät geschnitten, so hat das Moos bereits eine beachtliche Höhe erreicht. Die geschnittenen Grashalme stechen kurz über der Moosdecke hervor und bekomen wesentlich weniger Licht als zuvor. Wieder kann das unverletzte Moos seinen Vorsprung gegenüber des Rasens ausbauen. Wird stattdessen regelmäßig gemäht, so verzweigt sich der Rasen und kann selbst in gekürzter Form viel Licht aufnehmen. Ideal ist eine Höhe von stets 4 cm, ne nach Rasensorte und Hitze auch mehr oder weniger.

Schattenrasen nachsäen

Spezielle Sorten helfen bereits beim Rasen Säen, Moos im Rasen vorzubeugen. Zwar bleibt das Moos von der Rasensorte erst einmal unbeeindruckt, jedoch zeigen Sorten wie der Schattenrasen ein besseres Wachstum unter schattigen und feuchten Bedingungen. So können solche Rasensorten dem Moos im Kampf um das Licht besser die Stirn bieten. Wird der Rasen falsch oder nur unregelmäßig gepflegt, so ist kein Unterschied bei der Rasensaat festzustellen.

Boden kalken

Rasen und Moos haben sehr unterschiedliche Vorlieben beim Betrachten des PH-Wertes eines Bodens. Ist der Boden sauer, wie z.B. durch Fäulnis oder Abwurf von Nadelbäumen, stirbt der Rasen gerne ab. Ganz anders das Moos, das faulende und somit saure stellen an Bäumen und Co. liebt! Wer früher eine Kiefer oder Tanne im Garten hatte, hat somit dem Moos eine Einladung geschickt. Um das Moos von der Rasenparty fern zu halten, muss die Säure neutralisieren. Der einfachste Weg ist dabei Kalk, das man auf die Rasenfläche gleichmäßig ausstreut. Der Boden wird gekalkt, bis der PH-Wert sieben erreicht. Ein einfacher PH-Test aus dem Baumarkt reicht zur Analyse vollkommen aus. Zu basische Böden (PH 7 und mehr) fördern widerum Klee. Hornmehl oder Eisen(II)sulfat-Dünger hilft den PH Wert wieder mehr ins sauere zu lenken.

Nährstoffmangel

Während das Gras mühsam die Nährstoffe aus dem Boden ziehen muss, kann das Moos Raasenschnitt verstoffwechseln. Somit hat das Moos meist im Kampf um die Nährstoffe einen Vorteil. Um dem ein Ende zu machen, sollte der Rasen einmal im Frühjahr(stickstoffhaltig) und im Sommer mit einem Spezialdüngergedüngt werden. Während des Jahres sind Langzeitdünger zu Empfehlen. Wer an dieser Stelle keine Chemikalien nutzen möchte, kann auch Hornspäne erwerben und diese verstreuen. ACHTUNG: Zu viel Dünger fördert ab einer gewissen Menge erneut das Wachstum von Unkraut und Moos im Rasen.

Die effektivsten Methoden um Moos im Rasen zu entfernen

Eisen(II)Sulfat-Dünger

Sind die Ursachen für das Moos im Rasen behoben, wird das Moos mit Sicherheit zurück gehen. Häufig benötigt eine moosfreie Rasenfläche jedoch einen letzten Schubs, bis das Werk vollbracht ist. Ein Salz Namens Eisen(II)Sulfat ist hierfür die Lösung: Es tötet Moos ab, während es vom Gras vollständig genutzt werden kann. Dies verschiebt das Machtverhältnis in der Grünfläche enorm in Richtung des Rasens. Leider ist dieses Salz gesundheitsgefährdend beim Einatmen und Verschlucken. Löst man das Pulver jedoch in einer Gießkanne mit Wasser auf, ist die Gefahr zu vernachlässigen. ACHTUNG: Nach dem diese Methode verwendet wurde, muss der Boden eine Woche später erneut gekalkt werden. Zudem basiert dieser Dünger auf „Rost“ und hinterlässt auf Kleidungsstücke und Steinen unschöne Flecken.

Moosvernichter

Moosvernichter helfen auf eine sehr effektive Art das Moos im Rasen zu entfernen, ohne den Boden zu übersäuern. Demnach ist diese Methode, in Kombination mit einem Langzeitdünger, zu bevorzugen, um zukünftigen Moosinseln vorzubeugen. Ein gängiges Mittel wäre Qinoclamin Moosvernichter. Jedoch sollte immer berücksichtigt werden, das eine Ursachenbehebung stets vorrangig verfolgt werden muss. Der Rasen sollte für ein bis zwei Tage nach dem Versprühen nicht betreten werden.

Vertikutieren

Nach 4 bis 7 Tagen nach dem Versprühen von Moosvernichter oder Eisen(II)Sulfat-Dünger sollte das abgestorbene Moos beginnen zu verwelken. Wählen Sie nun einen warmen und trockenen Tag zum vertikutieren. Beim Vertikutieren wird totes Material aus der Rasenfläche herausgelesen, damit dies nicht faulen kann (den Boden versäuert) oder die Feuchtigkeit versiegelt. Das Entfernen sorgt somit zu einer besseren Durchlüftung und Wasserverdunstung. Vertikutiert wird auch ohne den Einsatz von Moosvernichter stets ein bis zweimal jährlich. Da nach dem Vertikutieren offene Erdstellen zu erwarten sind oder einige Graspflanzen die mechanische Prozedur nicht überstehen, sollte immer eine gewisse Menge an Rasen nachgesät werden.Vom billigen Saatgut ist abzuraten, da dieser meist Unkrautsamen enthält und / oder aus sehr empfindlichen Rasensorten besteht.

Immernoch Moos im Rasen – was jetzt?

Moos im Rasen kann nerven – In einigen Härtefällen, ist der Boden überwachsen mit einer Vielzahl von Unkraut, ist zu sauer, zu lehmhaltig, zu sehr mit faulenden Wurzeln oder Tannennadeln vermischt, um diesen noch zu retten. Entweder arbeitet man die Rasenfläche Jahr für Jahr auf und stärkt den Nachgesäten Rasen regelmäßig oder man geht über zu radikaleren Methoden: Den Boden abschälen.

Eine derartige Neuanlage ist meist sehr kostspielig, hätte jedoch ein schnelles und sauberes Ergebnis zur Folge. Siehe auch den Artikel: RASEN SÄEN.

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